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Ein älterer Mann steht nachdenklich vor einem Wandkalender und wirkt unsicher – sinnbildlich für Gedächtnisprobleme oder Demenz.

Testverfahren auf Demenz / Alzheimer

In der neuropsychologischen Diagnostik gibt es verschiedene normierte Testverfahren zur Hirnleistungsdiagnostik. Dabei werden den Patienten in einer ruhigen und unbeobachteten Umgebung verschiedene standardisierte Aufgaben gestellt, die im Verlauf des Tests an Schwierigkeit zunehmen. Die erzielte Leistung wird dann mit Ergebnissen verglichen, die bei größeren Gruppen von gesunden Kontrollpersonen erzielt wurden.

So kann festgestellt werden, ob zum Beispiel vorhandene Merkfähigkeitsstörungen noch dem normalen Alterungsprozess entsprechen oder ob Anzeichen für eine neurologische Erkrankung vorliegen. In unserer Praxis setzen wir neuropsychologische Verfahren bei Verdacht auf Demenzerkrankung ein. Die Demenz ist ein klinisches Syndrom mit dem Kernsymptom Gedächtnisstörung, das in der überwiegenden Zahl der Fälle auf einer Alzheimer-Krankheit beruht.

Demenz

Die Demenz ist ein krankheitsbedingter Verlust von Leistungen der höheren Gehirnfunktionen. Zunächst sind häufig das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit gestört, im weiteren Verlauf der Krankheit verlieren sich auch Inhalte des Langzeitgedächtnisses. Ebenfalls können die Sprache, das Auffassungs- und Denkvermögen sowie die Orientierung beeinträchtigt sein.

Man unterscheidet in primäre und sekundäre Formen der Demenz. Die primäre Form ist am häufigsten (bis zu 90 Prozent) und in der Regel unumkehrbar. Sekundäre Formen sind Folgeerscheinungen anderer Grunderkrankungen wie z. B. Stoffwechselerkrankungen oder chronische Vergiftungserscheinungen durch Alkohol oder Medikamente. Nach einer Behandlung können sich Symptome der Demenz zurückbilden.

Es gibt verschiedene Ausprägungen von Demenz. Bei ca. 60 Prozent aller Demenzkranken liegt eine Alzheimererkrankung vor, in deren Verlauf zerebrale Nervenzellen unumkehrbar zerstört werden. Die Betroffenen sind im Spätstadium vollkommen auf Pflege und Betreuung von Anderen angewiesen. 20 bis 30 Prozent machen gefäßbedingte (vaskuläre) Demenzen aus, weiterhin gibt es eine Kombination beider Erkrankungen und andere Demenzformen.

Bei Anzeichen von gesteigerter Vergesslichkeit oder Änderung der Denkleistung sollten Betroffene einen Facharzt für Neurologie oder zunächst Ihren Hausarzt aufsuchen. Spezielle Untersuchungen und Testverfahren können Aufschluss über eine mögliche Erkrankung geben.

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Die Praxis wird durch Frau Dr.med. Katrin Peuker und Herrn Stephan Mika weiterbetreut. Telefonisch erreichen Sie die Praxis unter der bekannten Rufnummer 0208 - 682424. Alternativ können Sie die Praxis auch per E-Mail kontaktieren. Dafür nutzen sie bitte die E-Mail Adresse

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