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Eine medizinische Fachkraft in dunkelblauer Arbeitskleidung führt bei einem älteren Mann eine Ohrakupunktur durch. Der Mann trägt eine Brille und lächelt entspannt, während die Therapeutin konzentriert eine feine Akupunkturnadel am Ohr setzt. Im Hintergrund ist eine dezente anatomische Zeichnung zu erkennen, die eine ruhige, professionelle Atmosphäre vermittelt.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine sehr alte Heilmethode und kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mit ihr werden seit mehr als 2000 Jahren viele Krankheiten erfolgreich behandelt. Dabei werden spezielle Akupunkturpunkte mit dünnen Nadeln aktiviert, um Körperfunktionen zu beeinflussen. Ziel der Behandlung ist es, Blockaden zu lösen und Botenstoffe freizusetzen, die das Immunsystem stabilisieren oder Schmerzen lindern.

Chronische und akute Schmerzzustände können so erfolgreich therapiert werden. Diese Reiztherapie an der Körperoberfläche wirkt auf das Körperinnere, indem der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen bewirkt. Sie reguliert zudem das Abwehrsystem und wirkt motorisch aktivierend (zum Beispiel bei Lähmungen).

Die Akupunkturnadeln werden in Abhängigkeit vom Befund an bestimmte Körperpunkte gesetzt. Jeder Akupunkturpunkt kann bestimmten Organen oder Körperfunktionen und somit auch entsprechenden Krankheitsbildern zugeordnet werden. Diese Punkte liegen auf sogenannten Meridianen, die über den gesamten Körper verlaufen. Es gibt 14 Meridiane mit 361 klassischen Akupunkturpunkten. Je nach Krankheitsbild werden die Akupunkturnadeln entlang der betroffenen Meridiane gesetzt.

Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur als entspannend und wohltuend und bemerken eine ausgeprägte Besserung ihres Allgemeinbefindens nach einer Akupunkturbehandlung.

Akupunktur wird bei vielen Beschwerden erfolgreich eingesetzt und ist nebenwirkungsarm. Besonders wirksam ist diese Behandlungsform bei Kopfschmerzen und Migräne, orthopädischen Erkrankungen und vielen funktionellen Störungen. Ebenso hilft sie bei frauenheilkundlichen Störungen, wie beispielsweise klimakterischen Beschwerden oder schmerzhaften Regelblutungen. Auch in der Schwangerschaft sowie in der Geburtsvorbereitung und Stillzeit kann die Akupunktur angewendet werden. Außerdem können Schwangerschaftsübelkeit und vorzeitige Wehen damit erfolgreich behandelt werden.

Die Kosten für die Akupunktur übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nur in bestimmten Fällen: bei Schmerzen der Lendenwirbelsäule und bei Knieschmerzen. In allen anderen Fällen müssen die Kosten privat getragen werden.

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